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  • Theres Messerli

Der Schmerz bringt dich zu dir zurück !

Aktualisiert: 22. Aug 2018


Kennst du das auch, du hast dir solche Mühe gegeben, dich so angestrengt, hast alles gegeben um ja nicht nochmals verlassen zu werden, und dann passiert es doch! Genau das, was du so sehr vermeiden wolltest! Er verlässt dich, setzt dir womöglich eine andere Frau vor die Nase, es ist unerträglich, du kannst es nicht fassen! So sehr hast du mit ihm bleiben wollen, endlich ankommen wollen, endlich geliebt werden wollen, wie du wirklich bist! Und du liebst ihn immer noch, der Schmerz sitzt tief.


Und nun sitzt du da, alleine, leckst die Wunden, weisst nicht, wie mit all dem Schmerz fertig werden. Die Aussicht, dass das gefühlt monate-, ja jahrelang dauern könnte, ist unvorstellbar. Das Erste, was dir am Morgen beim Erwachen einfährt, ist dieser Schmerz, dieser grausame Schmerz. Und dann hast du noch den ganzen Tag vor dir, du weisst nicht, wie du den wieder überstehen sollst. Wie du dich konzentrieren können sollst!


Liebeskummer ist wie eine Krankheit. Ihn zu ertragen erfordert viel Kraft und vor allem viel Zuwendung zu dir selber. Es bleibt gar nichts Anderes mehr übrig. Er ist so stark, du kannst ihn nicht verdrängen. Und genau das ist die Chance!


1. Nicht weiter rennen - anhalten!

Der Schmerz bringt dich zu dir. Er ist eine Brücke zu dir selber. Es gibt Gründe, wieso du genau dies jetzt erlebst. Diese Gründe kann man ergründen. Bewusstsein schaffen in der Situation um zu verstehen ist ein Schritt in den Trost, ins Verständnis, ins Loslassen.


2. Es verändert sich

Mit jedem Tag, an dem du gut mit dir bist, das heisst, an dem du die Gefühle annehmen, hinnehmen, dich ergeben kannst, ist ein gewonnener Tag. Der Kampf gegen die Tatsachen, der Kampf gegen den Verlust, der Kampf gegen ihn, hilft nicht. Macht alles schlimmer. Das Drama ausleben bringt ihn nicht zurück. Im Gegenteil.


3. Das Kopfkino erlösen

Es ist zu spät. Es bringt im Moment nichts, dich wahnsinnig zu machen mit den Überlegungen, was du alles falsch gemacht hast oder was er alles hätte sollen, damit es nicht so gekommen wäre. Jetzt hilft Natur, Wasser, Dinge, die dir gut tun, Laufen, Sport, Tanz. Oder ganz einfach den Tränen freien Lauf lassen, wirklich den Schmerz durchleben, trauern, wütend sein, die Kraft der Wut, die Trauer im Körper spüren. All das, nur nicht verdrängen, das macht dich stumpf.


4. Die Liebe in dir leben lassen

Lass' die Liebe, die du für ihn noch hast, leben in dir. Es ist deine Liebe. Sie bedeutet Leben. Auch wenn es auch schmerzhaft ist, sie zu spüren, es ist besser als dich abzuwürgen. Drücke sie aus, in einer Bewegung, in Malen, Schreiben, Tanzen, Formen, Reden, Austauschen, Singen.


5. Den Schmerz erleben

Schmerz ist ein intensives Lebensgefühl. Er ist wahrhaftig. Er ist echt. Er ist da. Du bist auch da, wenn du ihn zulässt. Wie fühlt er sich im Körper an? Wo ist er im Körper? Wenn er im Herzen ist, welche Empfindungen hat das Herz? Nimm' dir Zeit, leg' dich hin, spüre ganz bewusst, was der Schmerz in deinem Körper macht. Immer wieder. Und schau' dann, was passiert.


6. Liebe ist bedingungslos

Liebe ist bedingungslos. Wieso schmerzt sie dann so sehr? Das habe ich mich oft gefragt. Weil wir ein falsches Verständnis von Liebe haben. Und Liebe fängt immer bei uns selber an. Wenn wir uns selbst nicht lieben, wie können wir dann jemand Anderes lieben? Und den Partner nicht nur benutzen um unsere Bedürfnisse befriedigt zu bekommen? Sicher ist, eine Liebesbeziehung ist mehr als eine Bedürfnisbefriedigungs-Institution.


Wie lautet deine Liebeskummer-Geschichte?

Ich kenne den Weg, wie du da wieder heraus kommst!


Bei mir bist du aufgehoben in dieser schwierigen Situation. Ich verstehe dich, habe Mitgefühl mit dir. Gemeinsam gehen wir den Ursachen auf den Grund, in deinem Tempo. Bei mir gibt es Raum für alles, was du gerade durchlebst. Du bist nicht allein damit.


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